Die Lebensaufgabe
Irgendwie ist das schon ein großes Wort, oder? Lebensaufgabe. Was bedeutet das denn überhaupt? Hat denn jeder eine Lebensaufgabe? Was ist, wenn ich meine Lebensaufgabe nicht finde? Was ist, wenn ich zwar eine Ahnung von meiner Lebensaufgabe habe, sie aber nicht erfüllen kann? Und überhaupt: stellt sich eigentlich jeder diese Fragen??
Fangen wir doch mit dieser letzten Frage gleich mal an:
Stellt sich jeder Mensch irgendwann in seinem Leben die Frage nach seiner Lebensaufgabe?
Da behaupte ich jetzt einfach mal, dass der überwiegende Teil der (aktuellen) Erdbevölkerung sich damit noch nie beschäftigt hat und auch in naher Zukunft nicht beschäftigen wird.
Dann gibt es aber höchstwahrscheinlich auch Menschen, die ihre Lebensaufgabe schon früh erkannt haben und ziemlich genau wissen, was sie sich vorgenommen haben, zu tun.
Die dritte Gruppe sind die „Suchenden“ – jene, die sich Fragen stellen wie
- Warum bin ich hier?
- Gibt es einen tieferen Sinn für mein Dasein?
- Woher kommen wir eigentlich alle?
- Gibt es so etwas wie eine Seele?
- Gibt es ein „Leben danach“ und wie sieht das dann aus?
- usw.
Ich persönlich zähle mich definitiv zur Gruppe der „Suchenden“. Denn irgendwie sehe ich sonst überhaupt keinen Sinn für meine/unsere Existenz. Wir sind ja sicher nicht nur hier auf dieser Erde, nur um Sauerstoff zu verbrauchen und nach unserem Abgang den Boden zu düngen. Und unser Planet braucht uns ja sicherlich auch nicht unbedingt, um zu existieren und seine Runden durchs All zu ziehen. Also gehe ich jetzt einfach mal von der Annahme aus, dass wir alle schon aus einem ganz bestimmten Grund hier sind – und das höchstwahrscheinlich auch nicht zum ersten Mal.
Was aber nicht heissen soll, dass ich meine Lebensaufgabe bereits gefunden hätte – ich bin immer noch auf der Suche. Als ich vor ein paar Jahren die Frage nach meiner Lebensaufgabe mit einer Bekannten diskutiert habe, meinte sie, es könne ja auch sein, dass ich mir für diese Inkarnation auch mal gar nichts vorgenommen habe, sondern einfach nur die Erfahrungen des „Mensch-Seins“ machen wollte. Ohne spezielle Aufgabe(n). Eine Art „Auszeit“ oder „Sabbatical“. So verlockend das natürlich klingt – ich glaube nicht, dass das der Fall ist. Denn dann wäre ich ja nicht auf der Suche …
Und dann wäre ich sicher auch nicht auf „Systeme“ gestoßen wie Numerologie, Traumdeutung, Tarot, Human Design oder Gene Keys. Das sind ja quasi alles Hilfsmittel, um so ein wenig „Licht ins Dunkel“ zu bringen. Daher bleiben wir jetzt mal bei der Annahme, dass wir uns vor unserem irdischen Dasein schon das ein oder andere vorgenommen haben. Irgendwann war jeder von uns schließlich im kosmischen Konfigurationssaal und hat mit Seelenreise-Expertin Jiwa die Reisepläne besprochen 😉
Im Falle unserer Lebensaufgabe hat der kosmische Kalkulator von Fräulein Jiwa die passenden Konstellationen berechnet, genauer gesagt die Position der Sonne zum Zeitpunkt unserer Geburt. Als Stammkunde im Reisebüro Stardust Travel sind wir ja quasi auch schon so etwas wie „Seelenreise-Profis“. Daher haben wir natürlich nicht das Wellness-Paket gebucht, sondern die abenteuerliche Entdeckungsreise. Wir wollten unsere Lebensaufgabe nicht klar präsentiert bekommen, sondern sie im Laufe unseres Lebens selbst herausfinden. Wir wollten Schatzsucher werden.
Manchmal hat es Fräulein Jiwa hier vielleicht ein wenig übertrieben mit den eingebauten Umwegen und Hürden. Aber wir lassen uns trotzdem nicht beirren. Wir wollten das Profi-Paket und das bedeutet eben, erstmal die Schatten ausfindig zu machen. Zum Glück hatte uns Fräulein Jiwa ja versprochen, uns zu gegebener Zeit unsere Reisedokumente zukommen zu lassen. Und darin finden wir erste Hinweise auf unsere Lebensaufgabe.
Dann lasst uns doch gleich mal einen Blick auf unsere „Schattenthemen“ werfen:
GK 13
Missklang
Missstimmung
Zerrissenheit
Zwiespalt
GK 30
Verlangen
Begierde
Lust
Neigung
Wunsch
GK 45
Vormachtstellung
Überlegenheit
GK 51
Aufruhr
Erregung
Aufregung
Damit wissen wir jetzt schonmal, in welcher Richtung wir ein wenig graben dürfen. Lass am besten die Begriffe Deines Schattenthemas erstmal ein bisschen auf Dich wirken. Und möglicherweise fallen Dir ja noch weitere Beschreibungen dazu ein. Die erste Reaktion auf den eigenen Schatten ist übrigens oft Ablehnung. Als ich den GeneKey meiner Lebensaufgabe zum ersten Mal gelesen habe, war mein erster Gedanke, dass das ja so überhaupt nicht passt. Da kann natürlich mit dem ganzen GeneKeys-System irgendetwas nicht stimmen…. „Dominanz“ – das passt doch so gar nicht zu mir. Dann hab ich sicherheitshalber überprüft, ob ich auch die korrekten Geburtsdaten eingegeben hatte…
Aber es passte natürlich.. Also gab es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: entweder die GeneKeys kriegen meinen Stempel mit „abgelehnt“ verpasst oder ich setze mich halt doch mal ein bisschen näher mit dieser „Dominanz“ auseinander und versuche herauszufinden, ob und wie sich dieser Schatten in meinem Leben bemerkbar macht.
Was für mich erstmal feststand: ich bin nicht dominant! Ganz im Gegenteil, ich bin ja eigentlich immer diejenige, die sich unterordnet und anderen die Oberhand überlässt. Und dann wurde mir so nach und nach klar, dass dieser Schatten ja nicht bedeuten muss, dass man selbst so ist. Es geht darum, dass man mit dem Thema an sich in seinem Leben zu tun hat, dass es immer wieder auftaucht, in allen möglichen Bereichen unseres Lebens. Und dann sieht die ganze Sache doch schon gleich ganz anders aus.
Wenn Du magst, dann nimm Deinen GeneKey doch mal mit den folgenden Fragestellungen ein wenig genauer unter die Lupe. Nach und nach werden Dir dazu wahrscheinlich immer wieder Situationen aus der Vergangenheit ins Gedächtnis gerufen und Du wirst möglicherweise feststellen, dass dieses Thema öfter in Deinem Leben präsent war, als Du bisher dachtest. Mit der Zeit wirst Du dann ein immer besseres Gespür dafür bekommen, wenn dieser Schatten mal wieder „am Werk“ ist – aber dann kannst Du möglicherweise anders mit der jeweilgen Situation umgehen und den Schatten in die Gabe verwandeln.
GeneKey 13 - Discord
Disharmonie, Missklang, Missstimmung, Zerrissenheit, Zwiespalt
- In welchen Bereichen Deines Lebens ist Dir Harmonie besonders wichtig?
- Wie äußert sich das, wenn diese Harmonie gestört wird?
- Wie fühlt sich diese Disharmonie für Dich an?
- Wie reagiert Dein Körper darauf? Verziehst Du das Gesicht? Verkrampft irgendetwas in Dir? Bekommst Du Kopfschmerzen? Beisst Du die Zähne zusammen? etc.
- Gibst Du anderen manchmal nur deshalb Recht, um die Harmonie nicht zu gefährden?
- Hältst Du Dich aus diesem Grund auch manchmal mit Deiner eigenen Meinung zurück?
- Lässt Du Dir manchmal zu viel gefallen, um des „lieben Friedens willen“?
- Wie geht es Dir, wenn andere sich streiten?
- Wenn Du Dich in Deiner Wohnung oder an Deinem Arbeitsplatz umschaust: welche Gegenstände, Bilder, Einrichtungen usw. findest Du harmonisch und welche nicht?
- Vielleicht hast Du ja auch Lust, zwei neurografische Bilder zum Thema „Harmonie“ zu machen: einmal mit Farben, die sich für Dich harmonisch anfühlen und einmal mit Farben, die harmonisch für Dich überhaupt nicht zusammenpassen 🙂
GeneKey 30 - Desire
Verlangen, Begierde, Gier, Lust, Neigung, Wunsch
- Hörst oder sagst Du öfter Sätze wie „Das Leben ist kein Wunschkonzert!“, „Wünschen kannst Du Dir das schon, aber kriegen wirst Du es nie.“, „Es läuft im Leben halt nicht immer alles nach Wunsch.“ etc.?
- Stellst Du Deine eigenen Wünsche meistens hinten an?
- Gibt es etwas, das Du als Kind unbedingt haben wolltest, aber nie bekommen hast?
- Begegnen Dir oft Menschen, die Dich ausnutzen wollen?
- Wann hast Du das letzte Mal einem tiefen Verlangen nachgegeben? Wie hat sich das angefühlt?
- Ist Verlangen etwas, das Du zulassen darfst oder eher etwas, dem man grundsätzlich besser widerstehen sollte?
- Hast Du Angst davor, Deine Gefühle zu zeigen?
- Nimmst Du das Leben manchmal zu ernst?
- Wann hast Du das letzte Mal so richtig losgelöst getanzt?
- Schnapp Dir doch mal Deinen Kopfhörer und Deine Lieblingsmusik und leg einfach los: 10 Minuten Freestyle-Dance 🙂
GeneKey 51 - Agitation
Unruhe, Aufruhr, Erregung, Aufregung
- Was ist Deine größte Angst?
- Gibt es Dinge, die Du nicht tust, weil Du Angst davor hast, sie falsch zu machen?
- Was wolltest Du schon immer tun, hast Dich aber bisher noch nicht getraut?
- Kommen Veränderungen für Dich oft völlig unerwartet und Du empfindest sie zunächst als Schock?
- Sehnst Du Dich manchmal nach mehr Abwechslung und Abenteuer in Deinem Leben?
- Für welche Sache würdest Du mit ganzer Kraft und aus ganzem Herzen kämpfen?
- Verkriechst Du Dich manchmal in Deinem Schneckenhaus?
- Wann ist jemand zum letzten Mal völlig respektlos zu Dir gewesen?
- Möchtest Du manchmal besser sein als andere, suchst Du also auch mal den Wettbewerb mit anderen?
- In welchem Bereich bist Du besonders kreativ? Wie würdest Du diese Kreativität umsetzen, um Deinen Lebenstraum darzustellen?
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