Ho’oponopono
Aber zurück zum Vergebungs- und Reinigungsritual. Es geht also darum, eingelagerte negative Emotionen aus dem System zu entfernen. Ho’oponopono bedeutet so viel wie „alles wieder richtig richtig machen. Denn so ganz am Anfang unseres Lebens war ja alles schon mal richtig. Aber so ein Leben läuft in der Regel ja nicht ohne Konflikte ab (ich glaube, hier kann ich schon mal verallgemeinern 😉 ). Es macht aber einen Unterschied, wie wir mit einem Konflikt umgehen (übrigens: Konflikt = Schatten GK6). Jeder kann immer ganz frei für sich entscheiden, welche Haltung er einnimmt, wie er auf eine Situation reagiert. Werden wir durch die Erfahrung geschwächt und stärkt sie uns? Lassen wir zu, dass wir durch andere/durch die Umstände kontrolliert werden oder behalten wir selbst die Kontrolle?
- Ich vergebe Dir
Oder auch: bitte vergib mir. Du vergibst Dir im Prinzip für Deine Beteiligung am Geschehen bzw. bittest das Universum um Vergebung. Deine Beteiligung kann allein in der Form sein, dass Du Dich gedanklich mit einem Konflikt beschäftigst und somit Deine Energie beisteuerst. - Es tut mir leid
Dieser Satz richtet sich an die universelle Energie, die durch die negative Emotion sozusagen ins Ungleichgewicht gebracht wurde - Danke
Auch dieser Dank geht sozusagen ins Universum. Dafür, dass Du die Möglichkeit hast, immer wieder frei zu wählen. Dafür, dass Du der Schöpfer Deiner Realität bist. Dafür, dass Du Dich von den negativen Energien befreien kannst. - Ich liebe Dich
Das ist der Ursprung: universelle, bedingungslose Liebe. Beziehe in diesen Satz alles ein: alle Lebewesen, Gott/Natur/Universum/Schöpferkraft, und natürlich auch Dich selbst.
Wiederhole diese Sätze immer wieder laut – oder auch in Gedanken:
Ich vergebe Dir. Es tut mir leid. Danke. Ich liebe Dich.
Dauerschleife. Du musst dazu keinen besonderen Raum schaffen, das geht auch im Auto, im Büro oder an der Supermarktkasse. Easy is right. Es tauchen dann möglicherweise immer wieder neue Gedanken auf, neue Erinnerungen an Konflikte. Wiederhole einfach weiter diese vier Sätze und streiche gedanklich jede der auftauchenden negativen Erinnerungen und der damit verbundenen negativen Emotion einfach durch. Wenn es die Situation erlaubt, kannst Du diese Gedanken natürlich auch aufschreiben und einen nach dem anderen aus der Liste durchstreichen. Das verstärkt oft den Impuls ans Unterbewusstsein, denn es arbeitet ja hauptsächlich in Bildern.
„Ich vergebe dir“ oder „Bitte vergib mir“ befreit uns von dem, was uns an der negativen Energie festhält.
„Es tut mir leid“, im Sinne von: es tut mir leid, dass ich diese Energie angezogen habe. Du musst dabei nicht wissen, warum oder aus welchem Grund Du diese Energie angezogen hast. Es ist ein Statement, dass Du sie nicht mehr willst.
„Danke“, weil es geschafft ist und die negative Energie losgelassen wurde
„Ich liebe dich“ geht ans Universum, um Dich wieder in die Energie der universellen Liebe zu bringen
Hier noch zwei Buch-Empfehlungen zu diesem Thema:
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